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X50 und MiniTitan V2 von ThunderTiger X50 und MiniTitan V2 von ThunderTiger

Baubericht TT X50

Angekündigt auf der Spielwarenmesse in Nürnberg im Februar (Bericht siehe unten) ist er nun endlich verfügbar: der neue X50 von ThunderTiger. Wir haben uns ans Werk gemacht....

Dies ist der Inhalt, der sich in der Schachtel des X50 verbirgt.


Man beginnt nun mit dem Aufbau des Rotorkopfs. Alle wichtigen Teile sind aus Alu gefertigt und sehr passgenau.


Als nächstes werden die Paddelhebel und die Paddelstange angebracht. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die P addelhebel spielfrei an die Paddelwippe geschoben werden.


Die benötigten Teile zum Anbau der Blatthalter. Die Drucklager, sind vor dem Einbau zu fetten.


Die Blatthalter im angebauten Zustand. Der Aufbau des Kopfes fällt gut dimensioniert aus. Dank der harten Kopfdämpfung und der 7mm Blattlagerwelle optimal für den 3D Flug.


Dies ist die Aufnahme des Heckrohrs und Halterung für die Rollen, welche den Riemen führen sollen.


Dies sind die CFK- Chassiplatten. Auch hier wurde einiges an Gewicht gespart, bei gut ausreichender Stabilität. Die Gummilippen für den Tank sind auf diesem Bild schon eingesetzt.


Hier nun das teils fertige Chassi. Die Schrauben mit denen das Chassi zusammengesetzt wird haben eine 12.9er Güte und sind somit sehr hochwertig


Das Chassi in der Ansicht von oben.


Der Redline 53- Motor mit verschraubtem Lüfterrad und Fliehgewicht.


Hier ist der Motor bereits auf der CFK Bodenplatte verschraubt. Alles in allem eine sehr durchdachte und wartungsfreundliche Motoraufnahme.


Die Einheit verschraubt im Chassi.


Hier wurden bereits das sehr leichte Landegestell und der Rotorkopf montiert. Auch das Heckrohr und der Riemen wurden bereits eingeschoben. Der Heckriemen muss vor dem Einbau des Hauptzahnrades durchgezogen werden, da sich nun ein Lagerbock unter dem Zahnrad befindet.


Hier ist oben genanntes noch einmal genauer zu sehen


Bei der Montage des Tanks empfiehlt es sich die Gummilippe mit etwas WD40 oder ähnlichem zu benetzen, da man ihn so deutlich leichter durch das Chassi schieben kann. Des weiteren befindet sich der Anschluss für den Spritschlauch nun außerhalb vom Chassi, was die Wartungsfreundlichkeit noch einmal erhöht. Auch eine passende Aufnahme für den Headertank liegt bei.


Hier sind die montierten Push- Pull Hebel zu sehen.


Die leichte und hochwertige Haube des X50 mit angebrachtem Hauben-Clip. Es müssen nur noch Löcher an den vorgezeichneten Stellen gebohrt werden um den Clip zu montieren. Da der Clip unterhalb eine "Lasche" hat, ist das Abbauen der Haube ohne große Fummelei zu machen.


Montierte Heckeinheit. Der X50 besitzt sogar Heckblatthalter aus Aluminium. Auch hier ist alles recht spielfrei und leichtgängig


Bei den Heckstreben müssen nur noch die Plastikaufnahmen verschraubt werden.


Das Heck wird mit einem gekröpften Gestänge angelenkt. Das Heckservo findet nun vorne im Chassi seinen Platz. Neu beim X50 ist auch die Aluschelle, welche das Heckrohr gegen ein hineinrutschen sichert. Die Führungen der Heckanlenkung werden einfach mit etwas Sekundenkleber auf dem Heckrohr fixiert


Somit ist der Bau der Mechanik des X50 abgeschlossen. Alles in allem hat der Bau Spaß gemacht, da es kein Teil gab, das nicht passte oder schlecht verarbeitet war. Einzig beim Elektronikeinbau zeigte sich, dass die angegebenen Servosgestängelängen nicht genau passten, hier musste etwas nachjustiert werden



Und so sah dann der Erstflug aus:




Februar 2010: Präsentation des neuen X50 und MiniTitan V2 vonThunderTiger

X50 von Thunder Tiger auf der Spielwarenmesse in Nürnberg:




Durch die Ankündigung in diversen Foren neugierig geworden, wollten wir es wissen: Wie sieht er aus, der neue X50 von ThunderTiger?
Also machten wir uns auf den Weg nach Nürnberg und wurden schnell fündig:
Auf dem Messestand von TT wurde das erste Modell des X50 gezeigt. Ausgestellt wurde die "beltdriven"- Version, Jörg (Marketing-Chef bei TT) holte aber auch noch die Heckversion des X50 SE hervor und zeigte uns die Version mit Starrantrieb, die im X50 SE zum Einsatz kommen wird.

Geplant ist, das Modell mit einem RedLinie Motor auzustatten, TT verspricht, dass die Probleme mit dem Vergaser nun endgültig gelöst seien.

Aus meiner Sicht ist der X50 ein gelungener Hubschrauber, bei dem das Rad zwar nicht neu erfunden wurde, der aber schöne und praxisnahe Detaillösungen bietet. Der Pitchweg wurde auf +/-15° ausgelegt, der Rotorkopf soll eine komplette Neuentwicklung mit einer veränderten Ansteuerung sein. Die Anlenkungen sind in Push/Pull ausgeführt, was eine schöne gleichmäßige Kraftverteilung ermöglicht. Zur Gewichtsoptimierung wurde sogar die Kupplungsglocke mit Löchern versehen. Man versucht eben auf 3 bis 3,1kg zu kommen. Die Taumelscheibe ist eine 120° Scheibe, wobei mich die Anlenkpunkte an eine Vibe-Scheibe erinnern. Das Schwenklager der Taumelscheibe ist nicht wie gewohnt mit Kerben im Alu gesichert, sondern mit vier kleinen Schraubenköpfen. Die Zahnradprobleme am Hecktrieb alla R60/R90 sind wohl behoben, da der Stift mit einer Madenschraube verbunden ist. Die Luftführung für die Motorkühlung sieht gefällig aus, ob sie eine Schwachstelle beim Betrieb mit wenig Nitromethan Kraftstoff sein wird, muß die Praxis zeigen. Auf jeden Fall hat die Haube eine große Öffnung unten, so dass der Luftstrom schön zum Kühlkörper geleitet wird.

Es wird zwei Versionen geben:die "normale" mit Riemenheckantrieb und Kunststoffblatthalter und eine SEAusführung mit Alu-Rotorkopf und Starrantrieb für das Heck. Einen Videobericht von der Präsentation findet man beim AIRMIX Flieger TV .


Neben dem neuen X50 wurde natürlich auch der MiniTitan V2 präsentiert.


Aus meiner Sicht ist der V2 aus dem Mini Titan SE entstanden. Am auffälligsten sind natürlich die Haubenform, Kufenbügel und die Carbonseitenplatten. Als Zentraleinheit ist die Domlagerplatte geworden diese dient nicht nur als Verbindung der Platten, sondern nimmt auch die Befestigungsbeschläge der Servos auf. Am Heck ist mir aufgefallen, dass das Doppelschwenklager aus Kunststoff und der Zahnriemen kräftig rot durchgefärbt ist.
Ansonsten ist das Heck aus Aluminium und hinterlässt einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Mach euch selbst ein Bild !

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